Innere Medizin / hausärztliche Versorgung

Sprechzeiten

Montag
07:30-13:00 Uhr
14:00-18:00 Uhr

Dienstag
07:30-13:00 Uhr
14:00-18:00 Uhr

Mittwoch
07:30-13:00 Uhr

Donnerstag
07:30-13:00 Uhr
14:00-18:00 Uhr

Freitag
07:30-13:00 Uhr
14:00-18:00 Uhr

Leistungen

Im Rahmen der hausärztlichen Versorgung führen wir EKGs, Langzeit-EKGs, Belastungs-EKGs, Langzeitblutdruckmessungen sowie Ultraschalluntersuchungen durch (Bauchraum, Schilddrüse).
Zu unserem Leistungsspektrum gehört auch die Lungenuntersuchung mit Lungenfunktionstests.

Darüber hinaus bietet Frau Dr. Menzel als kardiologische IGe-Leistung Farbdoppler- sowie Stressechokardiographie an.

Planbare Laboruntersuchungen finden täglich in der Zeit von 7.30-11.00 Uhr statt, nicht für alle Laboruntersuchungen müssen Sie nüchtern sein. In der Regel ist dies nur bei Untersuchungen  der Blutfette und des Blutzuckers nötig. Bitte fragen Sie im Zweifelsfall nach. Laboruntersuchungen  in Notfällen können jederzeit auch nachmittags, durchgeführt werden, zum Teil erfolgt die Auswertung hier direkt in der Praxis, so dass das Ergebnis bereits nach wenigen Minuten vorliegt.

Zum Leistungsangebot der gesetzlichen als auch privaten Krankenversicherungen gehört ab dem  35. Lebensjahr auch die Gesundheits- und Vorsorgeuntersuchung, die wir in unserer Praxis durchführen. Hierzu gehören Untersuchungen auf Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen sowie eine allgemeine Gesundheitsuntersuchung mit z. B. Beratung zur Früherkennung von Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Cholesterinerhöhung und anderen Gesundheitsrisiken.

Für chronisch kranke Patient*innen werden in unserer Praxis von den gesetzlichen Krankenkassen angebotene Chronikerprogramme durchgeführt.

Unsere Praxis nimmt an sämtlichen Hausarztmodellen aller Krankenkassen teil.

Wir führen Beratungen und regelmäßige Impfungen für Kinder und Erwachsene durch.
Oft sind hierbei durch Nutzungen von Kombinationsimpfungen nur wenige Spritzen nötig.

Häufig tragen psychische Erkrankungen oder seelische Konflikte zur Verstärkung von organischen Schmerzenbei oder lösen diese gar aus. Alle Ärztinnen und Ärzte verfügen über eine zusätzliche Ausbildung in der psychosomatischen Grundversorgung, sodass eine Betreuung erfolgen kann.

Wenn Besuche bei Fachärzten außerhalb unserer Praxis geplant sind, bitten wir Sie herzlich, sich vorher entsprechende Überweisungen von unseren Mitarbeiterinnen ausstellen zu lassen. Nur so ist es gewährleistet, dass wir auch Berichte von den ärztlichen Kollegen bekommen und somit einen Überblick über Ihren gesamten Gesundheitszustand behalten. Gerne besprechen wir im Anschluss an Ihren Facharztbesuch die Ergebnisse mit Ihnen. Für das Ausstellen von Überweisungen und auch Wiederholungsrezepten benötigen Sie keinen Termin in unserer Praxis.

Kontakt

Dr. med. Gerlinde Menzel
Ljubica Bagaric

Gastroenterologie

Sprechzeiten

Montag
07:30-13:00 Uhr
14:00-18:00 Uhr

Dienstag
07:30-13:00 Uhr
14:00-18:00 Uhr

Mittwoch
07:30-13:00 Uhr

Donnerstag
07:30-13:00 Uhr
14:00-18:00 Uhr

Freitag
07:30-13:00 Uhr
14:00-18:00 Uhr

Leistungen

Bei Ultraschalluntersuchungen werden durch hochfrequente Schallwellen die inneren Organe dargestellt. Dieses Verfahren ist für Patient*innen schmerzfrei und risikolos, da es zu keiner Strahlenbelastung kommt.
Während der Ultraschallkopf mit der Hand des Untersuchers leicht gegen die Haut gedrückt wird, entsteht auf dem Beobachtungsmonitor ein Schwarzweißbild, anhand dessen z.B. die Größe eines Organs oder krankhafte Veränderungen erkannt werden können.

Bei der Ultraschall-Untersuchung des Bauches (Abdomen-Sonografie) begutachten wir u. a. die Bauchgefäße, die Bauchspeicheldrüse, die Leber und Gallenblase, die Milz sowie die Nieren, Harnwege undauch die Harnblase.

Die Ultraschalltechnik ist, bei allen Vorteilen, jedoch nicht in der Lage luft- bzw. gasenthaltende Organe so abzubilden, dass sie beurteilt werden können.

Wichtig!
Am Morgen der Untersuchung sollten Sie nüchtern sein, d. h. bereits 8 Stunden vor dem Ultraschall nicht essen, trinken oder rauchen.

Auch Gastroskopie, bzw. Ösophago-Gastro-Duodenoskopie (ÖGD). Bei der Gastroskopie handelt es sich um eine Spiegelung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms. Die Magenspiegelung ermöglicht es uns in vielen Fällen die Ursache Ihrer Beschwerden festzustellen, bzw. krankhafte Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Die Spiegelung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarmes ist heutzutage ein sehr risikoarmes Routineverfahren. Vor jeder Magenspiegelung findet in unserer Praxis ein Aufklärungsgespräch statt. In diesem Gespräch gehen wir auf Ihre Fragen ein und entscheiden gemeinsam mit Ihnen über die Notwendigkeit der Untersuchung.
Es wird Ihnen der genaue Ablauf der Untersuchung erklärt und auf Fragen eingegangen.

Welche Vorbereitungen sind nötig?
Am Tag Ihrer Magenspiegelung sollten Sie nüchtern in der Praxis erscheinen, d. h. mindestens 8 Stunden vor der Untersuchung nicht rauchen, nicht essen und nicht trinken. Bitte nehmen Sie 14 Tage vor der Untersuchung bis zum Untersuchungstag keine PPI-Protonenpumpenblocker (Omeprazol, Pantoprazol).

Wie wird die Spiegelung durchgeführt?

Mit dem Gastroskop, einem ca. 1 cm dicken, schlauchförmigen, flexiblen Instrument können Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm von innen betrachtet werden. Durch Einbringen von Luft entfalten sich die Verdauungsorgane,so dass krankhafte Veränderungen besser erkannt werden
können. Sowohl beim Vorschieben als auch beim Zurückziehen des Gastroskops wird die Schleimhaut mit Lupenvergrößerungsorgfältig betrachtet. Sie können die Untersuchung selbst am Monitor mitverfolgen, wenn Sie dies wünschen. Falls erforderlich, lassen sich Gewebeproben mit einer kleinen Zange während der Spiegelung gewinnen (beispielsweise Untersuchung auf das Vorhandensein von Helicobacter pylori). Diese Gewebeentnahmen sind völlig schmerzfrei. Vor der Untersuchung wird Ihr Rachen mit einem Spray oder Gel betäubt, um das Schlucken und Einführen des Gastroskops zu erleichtern. In der Regel wird die Untersuchung auch ohne eine Beruhigungsspritze gut toleriert.
Sie können unmittelbar danach Ihren gewohnten Tätigkeiten nachgehen. Auf Wunsch geben wir Ihnen aber auchgerne eine leichte Schlaf-Spritze, deren Wirkung einige Minuten anhält, so dass Sie die Untersuchung nicht bewusst miterleben. Die ganze Untersuchung dauert nur wenige Minuten und ist für die Patienten wenig belastend.

Worauf sollte nach der Untersuchung geachtet werden?
Falls Sie eine Rachenbetäubung oder eine Beruhigungsspritze erhalten haben, dürfen Sie für mindestens 1 Stunde nach der Untersuchung nichts essen oder trinken. Wenn Sie eine Beruhigungsspritze erhalten haben, ist es unbedingt notwendig, dass Sie eine Begleitperson für den Heimweg haben. Gerne bestellen wir Ihnen auch ein Taxi. Arbeiten oder aktiv am Straßenverkehr teilnehmen dürfen Sie nach einer Beruhigungsspritze frühestens am nächsten Tag.

Ich möchte Sie an dieser Stelle besonders auf die Vorsorge-Darmspiegelung hinweisen. Diese ist Teileines Gesamtkonzeptes zur Vorbeugung von bösartigen Erkrankungen des Dickdarms. Neben gesunder Ernährung und ausreichender Bewegung können Sie durch Wahrnehmung der Vorsorge-
Darmspiegelung die Entstehung eines nicht mehr heilbaren Tumors im Dickdarm verhindern.

Der Stuhltest (iFOBT) zum Aufspüren von versteckten Blutungen im Darmtrakt ist für den sicheren Ausschluss von Darmkrebs unzureichend.

Darmkrebs ist in den meisten Fällen noch heilbar, sofern er rechtzeitig entdeckt wird.
Die Vorsorge-Darmspiegelung kann von allen Patienten ab dem 55. Lebensjahr wahrgenommen werden und ist, falls kein Befund vorliegt, nach 10 Jahren wiederholbar. Sie wird von der gesetzlichen Krankenversicherung getragen.

In besonderen Fällen, bei erhöhtem familiärem Risiko, ist eine Darmspiegelung auch in einem früheren Alter durchführbar. Ein besonderes Risiko besteht u.a., wenn Verwandte ersten Grades bereits an Darmkrebs erkrankt sind, oder wenn bei Ihnen in einer Voruntersuchung schon Darmpolypen entdeckt und entfernt wurden.

Die Darmspiegelung ist heutzutage keine beeinträchtigende oder schmerzhafte Untersuchung mehr. Moderne Medikamente und Techniken erlauben eine schmerzfreie und unkomplizierte Spiegelung auch bei Patient*innen mit Vorerkrankungen.

Die Spiegelung des Dickdarms (Koloskopie) ist eine Untersuchung, mit der wir gut- und bösartige Darmerkrankungenschnell und sicher erkennen können. Sie erlaubt die Betrachtung der Darmwand, die Entnahme von Gewebeproben (Biopsien) zur Gewebeuntersuchung und ermöglicht kleinere operative Eingriffe: wie z.B. die Abtragung von Polypen.

Wann ist eine Darmspiegelung notwendig?
Eine Darmspiegelung ist notwendig wenn:
• Blut im Stuhl aufgetreten ist
• lang anhaltende Bauchbeschwerden vorhanden sind,
• sich die Stuhlgewohnheiten verändern,
• eine unklare Gewichtsabnahme aufgetreten ist,
• eine chronisch entzündliche Darmerkrankung vorliegt,
• eine Kontrolle nach einer Dickdarmoperation, bzw. nach einer Polypenabtragung
durchgeführt werden soll,
• als Vorsorgeuntersuchung

Welche Vorbereitungen sind nötig?
Vor der Untersuchung findet ein Gespräch in der Praxis statt, u.a. um offene Fragen zu klären. Vor dem Gespräch erhalten sie den Aufklärungsbogen, den Sie zunächst durchlesen und die Fragen beantworten. Den Aufklärungsbogendürfen Sie mit nach Hause nehmen, damit Sie die wichtigsten Punkte auch zu Hause noch einmal nachlesen können.

Welche Lebensmittel können Sie vor der Untersuchung essen?
2-3 Tage vor der geplanten Untersuchung sollten Sie auf Lebensmittel mit Körnern, d. h. Vollkornbrot, Müsli, Leinsameno. ä. verzichten. Ab dem Vortag der Untersuchung essen Sie lediglich Suppen oder eine leichte Mahlzeit, z. B. Nudeln, Reis, Toast mit wenig Belag. Keine feste Nahrung. Trinken Sie dazu
bitte viel Flüssigkeit. Das Abführmittel sollte am Vortag der Untersuchung eingenommen werden, so wie bei Vorgespräch mit Ihnen besprochen. Die Stuhlentleerung beginnt etwa ein bis zwei Stunden nach der Einnahme des Abführmittels und ist durchfallartig wässrig. Sollten Blähungen oder Schmerzen auftreten, ist die Verabreichung zu verlangsamen oder vorübergehend zu unterbrechen, bis die Symptome abklingen.

Wie wird die Untersuchung durchgeführt?
Was wir tun:
Ein flexibles optisches Instrument (Koloskop) wird vom After aus in den Dickdarm bis zur Einmündung des Dünndarms vorgeschoben. Um eine ausreichende Sicht zu bekommen, wird der Darm durch Einbringen von Luft entfaltet. Sowohlbeim Vorschieben als auch beim Zurückziehen des Koloskopes
wird die Darmschleimhaut mit Lupenvergrößerung sorgfältig betrachtet. Gewebeproben können, falls es notwendig ist, mit einer winzigen Zange entnommen werden (völlig schmerzlos).

Was Sie tun können:
Die Darmspiegelung erfordert die vollständige Reinigung des Darmes. Es ist für die Genauigkeit der Untersuchung sehrwichtig, dass Sie sich an unsere Anleitung zur Vorbereitung der Untersuchung genau halten. Während der Untersuchung können Sie die Spiegelung am Monitor mitverfolgen oder
ein Medikament (per Injektion) erhalten, das Sie die Untersuchung „verschlafen“ lässt. Da diese Spritze Ihre Reaktionsfähigkeit über mehrere Stunden einschränkt, dürfen Sie an diesem Tage auf keinen Fall
selbstständig am Straßenverkehr teilnehmen, auch wenn Sie sich bereits wieder dazu in der Lage fühlen. Zudem sollten Sie eine Begleitperson für den Weg nach Hause haben. Gerne bestellen wir Ihnen auch ein Taxi.

Der Test dient zur Aufdeckung einer Unverträglichkeit von Milch oder anderer Kohlehydrate/Zuckerstoffe. In der Erdatmosphäre können kleinste Mengen (Angabe immer in parts per million) Wasserstoff (H2) gemessen werden. Auch in der ausgeatmeten Luft des Menschen ist Wasserstoff enthalten. Eine erhöhte Wasserstoff-Konzentration beruht auf Kohlehydraten, die mit der Nahrung aufgenommen und nicht im oberen Teil des Magen-Darm-Traktes ordnungsgemäß verdaut bzw. resorbiert werden, sondern in den Dickdarm gelangen. Dort werden sie unter Bildung von Wasserstoff von Bakterien vergoren. Der Wasserstoff diffundiert durch die Darmwand, gelangt in die Blutbahn und wird über die Lunge abgeatmet. Dieses wird im Test gemessen.

Neben Wasserstoff entstehen weitere Abbauprodukte wie Kohlendioxid, Fettsäure, Aldehyde und  Alkohole. Diese verursachen Beschwerden wie Blähungen, Durchfälle, Flatulenz, Übelkeit, Völlegefühl, Schmerzen etc.. Bei vorangehenden medizinischen Untersuchungen werden häufig strukturell keine krankhaften Veränderungen an Magen oder Darm gefunden. Funktionell wird die (Fehl-)Diagnose  eines Reizmagens oder eines Reizdarmes gestellt.

Je nach Einsatz der Testsubstanzen können z. B. eine Unverträglichkeit von Lactose oder auch  Fructose (Fruchtzucker) diagnostiziert werden. Die Methode kann auch genutzt werden, um die  Transitzeit von Speisen zu bestimmen oder um eine bakterielle Fehlbesiedlung des oberen Dünndarmes festzustellen.

Vorbereitung auf den Test:
Vor der Untersuchung müssen Sie mindestens zwölf Stunden nüchtern bleiben. Am Vortag sollten keine Nahrungsmittelmit hohem Ballaststoffanteil sowie keine Bohnen, Zwiebeln, Knoblauch oder Kohlkraut gegessen werden. Auch solltenSie Milch und/oder Fruchtsäfte meiden. Empfehlenswert sind z.B. Reis und Fisch. Vor dem Test ist eine Nikotinabstinenz von mindestens acht bis zehn Stunden einzuhalten. Bitte auch kein Kaugummi kauen. Am Morgen der Untersuchung bitte die Zähne gründlich putzen, Prothesenträger dürfen aber am Untersuchungstag kein Haftmittel verwenden. Günstig ist es auch, am Morgen noch ein Glas warmes Wasser zu trinken. Ferner sollten die letzten vier
Wochen vor der Untersuchung keine Antibiotika eingenommen werden, eine Darmspiegelung sollte mindestens vier bis sechs Wochen zurückliegen.

Die Untersuchung findet in unserer Praxis morgens ab ca. 8 Uhr statt. Getrunken wird eine Test-Substanz, bestehend aus einem der genannten Zucker sowie 250 ml Wasser. Die Test-Substanz sollte zügig innerhalb von einigen Minuten getrunken werden. Dann erfolgen die Messungen an dem
Gerät. Unser medizinisches Fachpersonal übt mit Ihnen vorher die Art der Ausatmung in das Gerät und betreut Sie während der Untersuchung.

Erstellt wird zunächst ein Nüchternwasserstoffwert in der Ausatemluft. Sollte dieser im erwarteten Bereich liegen, kann die Untersuchung gestartet werden. Je nach Test-Substanz bzw. Art des Zuckers erfolgen dann Messungen im Abstand von 10 bis 30 Minuten. Gemessen wird über einen Zeitraum
von etwa zwei Stunden.

Sehr wichtig sind Ihre Angaben zu auftretenden Symptomen wie Völlegefühl, Blähungen, allgemeinem Unwohlsein oder auch Kopfschmerzen etc. Um Sie nicht zu stark zu belasten, wählen wir in der Regel eine relativ niedrige Konzentration der Test-Substanz. Eine Gefährdung durch den Test besteht nicht bzw. wir haben vorsorglich Maßnahmen für mögliche Zwischenfälle getroffen.

Helicobacter Pylori-Atemtest

Der Nachweis des Helicobacter pylori erfolgt entweder aus einer bei einer Gastroskopie entnommenen Magenbiopsie oder durch den C13-Atemtest. Dieser gilt heute als Standard bei der Nachsorge, eine klassische Indikation für diesen Test ist somit die Überprüfung einer Eradikationstherapie, um den Therapieerfolg zu dokumentieren.

Prinzip:
Getrunken wird eine definierte Menge von mit C13 markiertem Harnstoff (völlig ungiftig) in einer Testlösung. Im Falle einer Infektion spaltet die von Helicobacter pylori produzierte Urease den aufgenommen Harnstoff und setzt soC13 frei, das man in der Ausatemluft messen kann. Ist kein Keim vorhanden, findet sich auch kein C13.

Testablauf:
Der Atemtest sollte nüchtern durchgeführt und folgende Medikamente ausgesetzt werden:
• Antibiotika: 1 Monat
• Bismuth Komponenten: 1 Monat
• Protonenpumpenblocker (Omeprazol, Pantoprazol, Esomeprazol): 2 Wochen nach der ersten Atemprobe schlucken Sie eine Tablette und nach zehn Minuten erfolgt die zweite Atemprobe.

Kontakt

Dr. med. Christian Povel

Kardiologie

Privatpatient*innen

Sprechzeiten

Montag
07:30-13:00 Uhr
14:00-18:00 Uhr

Dienstag
07:30-13:00 Uhr
14:00-18:00 Uhr

Mittwoch
07:30-13:00 Uhr

Donnerstag
07:30-13:00 Uhr
14:00-18:00 Uhr

Freitag
07:30-13:00 Uhr
14:00-18:00 Uhr

Leistungen

EKG = Elektrokardiogramm

Das EKG ist die Ableitung der elektrischen Aktivität des Herzens. Dies erfolgt über Hautelektroden, die am Brustkorb sowie an Armen und Beinen angelegt werden.

Das EKG ermöglicht die Analyse des Herzrhythmus und seiner Störungen.

Das EKG zeigt Herzinfarktnarben und ihre Lokalisation sowie Herzwandverdickung (Hypertrophie), z.B. beim Bluthochdruck.

Der akute Herzinfarkt kann mit großer Sicherheit im EKG erkannt werden.

Ein pathologisches EKG ist Wegweiser für eine Erkrankung des Herzens, die mit weiteren diagnostischen Methoden  untersucht werden sollte.

Sinusrhythmus

Vorhofflimmern

Beim Belastungs-EKG wird unter stufenweise ansteigender Fahrradbelastung im Sitzen oder in halbliegender Position ein EKG abgeleitet. Parallel wird zu jeder Belastungsstufe der Blutdruck registriert.

Bei einer Verengung der  Herzkranzgefäße (Koronararterien)  ist  in Ruhe oft noch eine ausreichende Versorgung des Herzmuskels gewährleistet. Unter körperlicher Belastung mit schnellerem Herzschlag  und Blutdruckanstieg nimmt der Sauerstoffverbrauch des Herzens zu und verengte  Herzkranzarterien können nicht mehr genug Blut (und damit Sauerstoff) liefern.

Im Belastungs-EKG wird eine  Mangeldurchblutung (Ischämie) sichtbar.

Zusätzliche Informationen bietet das Belastungs-EKG bzgl. Blutdruck-Regulation und Herzrhythmus unter Belastung.

Das EKG wird kontinuierlich über 24 Stunden über Klebe-Elektroden am Brustkorb von einem am Körper getragenen Aufzeichnungsgerät aufgezeichnet. Die Aufzeichnung wird in der Praxis an einem Computer ausgewertet. Es erlaubt die Erkennung von Störungen des Herzrhythmus, die nicht im Ruhe-
EKG erfaßt wurden, und die Beurteilung ihrer Häufigkeit: Extraschläge (Extrasystolen), Anfälle von Herzjagen (Tachykardien) und Herzpausen.

Im Langzeit EKG können somit bedrohliche und nicht bedrohliche Herzrhythmusstörungen entdeckt werden.

In der Regel wird bei jeder Vorstellung eines/r Patient*in der aktuelle Blutdruck gemessen. In vielen Fällen reicht aber die alleinige, einfache Messung in der Praxis zu Beurteilung einer vermuteten oder manifesten Bluthochdruckerkrankung nicht aus (z.B. bei „Weisskittel“-Hypertonie oder grenzwertigen Befunden).

Wir empfehlen daher in einigen Fällen auch 24h Blutdruckmessungen. Hierzu wird dem Patient*innen ein kleines Gerät mit Blutdruckmanschette für einen Tag mitgegeben, tagsüber erfolgt alle 15 min eine Messung, nachts in der Regel alle 30 min. Dies ermöglicht die Erstellung eines Tagesprofils auch um zum Beispiel nächtliche Hypertonieformen zu erkennen oder eine begonnene medikamentöse Therapiezu optimieren.

Die Echokardiographie ist die Ultraschalluntersuchung des Herzens. In Linksseitenlage wird das Herz von verschiedenen Anlot-Punkten am Brustkorb untersucht. Beurteilt werden die Größe und Wanddicke der beiden Herzkammern und die Herzvorhöfe, die Wandbewegung der Herzkammern und die Struktur der Herzklappen. So kann eine Verdickung der Herzmuskulatur erkannt werden, z.B. bei Bluthochdruck, eine medikamentöse Therapiekann erforderlich sein.

Mit der Doppler-Echokardiographie können Blutströme im Herzen farblich kodiert dargestellt und die Geschwindigkeit des Blutstroms an verschiedenen Stellen im Herzen gemessen werden; diese  Messung ermöglicht z.B. die Beurteilung des Schweregrades von Klappenstenosen (Verengungen) und Klappeninsuffizienzen (Klappenundichtigkeiten), sowie angeborenen Herzfehlern.

Eine Herzinsuffizienz und mangelnde Pumpleistung des Herzens kann mittels Echokardiographie gesehen werden. Die Ursache der Herzinsuffizienz kann mittels Echokardiographie und anderen Untersuchungen herausgefunden werden. Hierzu gehört häufig eine Herzkatheteruntersuchung, deren Indikation gestellt und in Abstimmung mit dem/r Patient*in in die Wege geleitet wird.

Nachdem die Ursache geklärt ist, erfolgt eine abgestimmte Herzinsuffizienztherapie. Wir betreuen sehr viele Patient*innen mit Herzinsuffizienz, um ihnen eine bestmögliche Therapie zugute kommen zu lassen.

Herzklappenfehler können mittels Farbdopplerechokardiographie gesehen werden und deren Schweregrad eingestuft werden. Viele Herzklappenfehler sind harmlos und müssen nur gelegentlich beobachtet werden oder medikamentös behandelt werden.

Wir betreuen viele Patient*innen mit Herzklappenfehlern und beurteilen den Schweregrad, stellen medikamentös ein bzw. stellen die Indikation zu invasiven diagnotischen bzw. therapeutischen Proceduren.

Die Wandbewegung der verschiedenen Anteile der linken Herzkammer wird in Ruhe und unter Belastung (Fahrrad-Ergometrie halbliegend) aufgezeichnet. Die Methode kann nur durchgeführt werden, wenn die Schallbedingungen nicht eingeschränkt sind. Bei Vorliegen einer Herzkranzgefäß-Verengung nimmt die Beweglichkeit des betroffenen Segments der linken Herzkammer unter Belastung nicht zu, sondern ab. Dieses Kriterium der Mangeldurchblutung (Ischämie) tritt früher ein als die EKG-Veränderungen beim Belastungs-EKG. Somit ist die Methode sensitiver.

Die Stress-Echokardiographie wird bei zweifelhaftem oder nicht auswertbarem Belastungs-EKG durchgeführt.

(sportkardiologische Betreuung der Bundesliga-Lizenzmannschaft des VfL Wolfsburg und der Bundesliga-Eishockeymannschaft der Grizzlys Wolfsburg)

Ein wichtiger Schwerpunkt unseres MVZ ist die Sportkardiologie. Sie umfasst die individuelle Analyse und Bewertung der Auswirkung von körperlicher Aktivität und Sport auf das Herzkreislaufsystem. Dies gilt für Freizeitsportler und Leistungssportler wie auch für herzkranke Patient*innen in der Rehabilitation. 

In der sportkardiologischen Untersuchung von Sportlern oder von Menschen, die eine sportliche Aktivität aufnehmen wollen, geht es in erster Linie darum, zu prüfen, ob bisher nicht bekannte Anomalien oder Erkrankungen des Herzkreislaufsystems bestehen, die nicht mit einer bestimmten sportlichen Betätigung vereinbar sind. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass gerade bei Wettkampfsportlern physiologische Anpassungsreaktionen des Herzens auftreten können („Sportherz“), die von krankhaften Veränderungen abgegrenzt werden müssen. Hier gilt es nach aktuellen wissenschaftlichen Kriterien festzustellen, ob der Ausübung des gewünschten Sports zugestimmt werden kann und – wenn ja – in welchem Umfang oder ob eventuell eine alternative sportliche Betätigung empfehlenswerter erscheint.

Die sportkardiologische Bewertung ist bei einem Leistungssportler, besonders bei einem Profi-Sportler von weitreichender Bedeutung, weil sich hier zusätzlich auch Fragen der Berufsausübung anschließen können. Diese Beurteilungen erfordern neben den entsprechenden kardiologischen Fachkenntnissen ein hohes Maß an Erfahrung in der Betreuung von Leistungssportlern und Profis. Alle Empfehlungen in sportkardiologischer Hinsicht erfolgen bei diesen Sportlern in enger Abstimmung mit dem Trainer- und Betreuerstab unter eventueller Berücksichtigung notwendiger Ernährungsumstellungen.
Diese umfangreichen Erfahrungen im Leistungs- und Profi-Sportbereich kommen im Bedarfsfall auchden Freizeitsportlern zugute.

Bei herzkranken Patient*innen in der Rehabilitation dient die sportkardiologische Betreuung in erster Linie der Feststellung der körperlichen Leistungsfähigkeit und der Hilfestellung bei der Aufstellung individueller Trainingspläne. 

Kontakt

Prof. Dr. med. Rolf Engberding
Scroll to Top WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner